Zukunft der Mühlkreisbahn; Weniger Unfälle; Weniger Patientenbewerden
Ausgabe: 2010/33
18.08.2010
Zukunft der Mühlkreisbahn
Die „Plattform Zu(g)kunft Mühlkreisbahn“, die „Oö. Plattform Klima, Energie und Verkehr“ und der Oö. Umweltanwalt Dr. Martin Donat setzten sich für den Erhalt der Mühlkreisbahn ein. Es müsse ein vernünftiges Miteinander von Straße und Schiene geben, ein „Atmen auf beiden Verkehrslungenflügeln“, so Donat. Nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes sei in Bahnen zu investieren. Es sei auch eine soziale Frage: „Wie können Menschen, die kein Auto haben oder nicht mehr damit fahren können, am Leben und an der Bildung teilnehmen“, wenn es die Mühlkreisbahn nicht mehr gibt? Denn sie stellt die straßenunabhängige, staufreie Verbindung zwischen Linz und dem Oberen Mühlviertel dar.
Die Zahl der jungen Verkehrsopfer ist in Oberösterreich seit 2007 um 46 Prozent gesunken. Dennoch ist immer noch jeder fünfte Verkehrstote zwischen 15 und 24 Jahre alt. Der VCÖ betont, dass öffentliche Verkehrsmittel am Abend und in der Nacht die Zahl der jugendlichen Todesopfer im Straßenverkehr weiter senken würden.
Weniger Patienten-Beschwerden
In den oberösterreichischen Spitälern wurden 2009 1,91 Millionen Patient/innen (1,41 Mio ambulant und 495.000 stationär) behandelt. Bei der OÖ. Patientenanwaltschaft sind im Vorjahr 567 Beschwerden eingegangen, um neun weniger als im Jahr davor. Für Gesund-heitsreferenten Landeshauptmann Pühringer zeigen die Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung von Qualität im Rahmen der Spitalsoffensive der letzten Jahre Wirkung. Nach Fachgebieten zugeordnet betrafen die meisten Beschwerden die Unfallchirurgie.