Musiziert wurde beim AlpenKlangRausch überall: ob mit Hermann Fritz (links) in der Gruppe oder für sich alleine vor den wunderschönen Bergen des Ennstales wie Martin Meyerspeer (rechts).
Von 20. bis 22. August trafen sich Musikbegeisterte aus aller Welt am Koglerhof in Ternberg im Ennstal zum AlpenKlangRausch. Am Kinderspielplatz oder neben der Straße. Die Musik war allgegenwärtig.
Die Teilnehmer/innen kommen aus allen Teilen der Erde: Österreich, Deutschland, Chile, Frankreich, Estland. Im Jahr 2009 waren insgesamt zehn Nationen versammelt. Dieses Jahr sind es wahrscheinlich mehr, aber wie viele es sind, kann hier niemand genau sagen. Es geht den Veranstaltern um die Musik. Statistiken sind nebensächlich. Vor der wunderschönen Berg-Kulisse finden sich viele Plätze, um sich zusammenzusetzen und gemeinsam zu musizieren.
Handgemacht. Miriam Günkel ist, gemeinsam mit Simon Wascher, im Organisationsteam des AlpenKlangRausches. Die musikalischen Geschmäcker sind bei jedem und jeder verschieden. Günkels Leidenschaft etwa gilt dem Tanzen. Eines ist allen hier aber gemein: die Liebe zur „handgemachten Live-Musik“, so Wascher. Es sei kein Volksmusiktreffen und auch kein Folk- oder Jazztreffen, betont der 44-Jährige. „Es ist ein Treffen für alle, die gerne handgemachte Musik hören und spielen.“ Jeder kann sein Instrument mitbringen, musizieren, Workshops anbieten oder einfach kommen und zuhören.
Graue Eminenz. Bis in die frühen Morgenstunden wird aufgespielt. Eine große Zuhörergruppe hat Hermann Fritz am Kinderspielplatz um sich versammelt. Der Volksmusikforscher und Musikwissenschaftler spielt auf der Geige und animiert seine Zuhörer/innen, in unterschiedlichen Rhythmen mitzuklatschen. Martin Meyerspeer ist aus Wien angereist und hat seinen französischen Dudelsack mitgebracht. Er schätzt das „lokale Musiktreffen, um Freunde, Musiker-Kolleg/innen und alte Bekannte wieder zu treffen“.
Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, kann sich unter www.klangrausch.at oder www.klangrauschtreffen.de informieren.