Die Einreichfrist zum diesjährigen, dem 18. Solidaritätspreis der KirchenZeitung, endete am 15. Februar 2011. Insgesamt wurden Vorschläge für 156 verschiedene Einzelpersonen, Gruppen bzw. Jugendprojekte eingereicht, das sind gleich viel wie im vorigen Jahr. Die siebenköpfige Jury wird im März die Entscheidung treffen und die Preisträger/innen nominieren. Diese werden noch vor Ostern verständigt und zur Verleihungsfeier am 16. Mai ins Linzer Landhaus eingeladen. Die Öffentlichkeit aber muss sich noch ein bisschen länger gedulden – sie wird anlässlich der Preisverleihung über die Gewinner/innen informiert.
Eine kleine Statistik: In der Kategorie Einzelpersonen gibt es mit 84 Nennungen die meisten Einreichungen. 59 Vorschläge gab es für Gruppen und 13 für Jugendprojekte. Inhaltlich die meisten Nennungen betreffen ein Engagement im Eine-Welt-Bereich (inklusive Osteuropa), nämlich 51. Soziales Engage-ment in unserem Land (für kranke und alte Menschen bzw. Menschen mit Beeinträchtigungen) würdigen 45 Einreicher/innen. Auf Nachbarschaftshilfe und Freiwilligen-Einsatz für die Pfarre oder in Vereinen nehmen 22 Nennungen Bezug. Dazu wurden noch 15 Projekte im Bereich Ökologie bzw. Friede vorgeschlagen, 11 Einreichungen gab es zum Engagement im Asylbereich und gegen Fremdenfeindlichkeit, 7 machen auf Projekte aufmerksam, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Zeit befassen, und 6 sind reine Schulprojekte.