Die Pädagogische Hochschule der Diözese Linz hat ein Beratungszentrum für Lehrer/innen und Schulen eingerichtet. Die enorme Nachfrage von Anfang an zeigt, dass damit ein bislang nicht beachtetes Bedürfnis der Lehrkräfte aufgegriffen wurde.
Seit einem halben Jahr hat das Beratungszent-rum unter der Leitung von Christoph Freudenthaler und Christine Simbrunner seine Pforten geöffnet und bereits 35 Supervisions- und Coachinggruppen organisiert – für Junglehrer/innen ebenso wie für Direktor/innen. „Was in Sozialberufen längst selbstverständlich ist, muss auch im Schulbereich zum Normalfall werden - die Supervision“, erklärt Freudenthaler: Das neue Zentrum will Lehrer/innen helfen, dass sie durch eine Reflexionskultur weg vom Einzelkämpfertum kommen und gute Perspektiven für ihren Beruf entwickeln können. Das Beraterteam mit Sitz an der Diözesanen Hochschule sieht seine Arbeit auch als einen Beitrag zur Verhinderung von Burn-out. Eine Auftaktveranstaltung hat überdeutlich gezeigt, wie brisant das Thema ist. An die 260 Direktor/innen kamen zu der Tagung „Burn-out-Prophylaxe als Leitungsaufgabe“. Die Angebote richten sich aber nicht nur an Einzelpersonen, sondern – das ist besonders hervorzuheben – das Beratungszentrum hat sich auch Hilfe bei der Schulentwicklung zum Ziel gesetzt. Es begleitet zum Beispiel die Lehrkräfte einer ganzen Schule bei ihren Veränderungsprozessen. Die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz hat mit ihrem Beratungszentrum und seinem umfassenden Angebot für Lehrer/innen aller Schultypen österreichweit Neuland betreten. Das Beratungsteam ist zu erreichen unter Tel. 0676/87 76-46 05, E-Mail: beratung@ph-linz.at oder www.beratung.ph-linz.at.