Ausgabe: sozial, oberösterreich, assista, b 37, pro mente, exit-sozial, caritas, pflege, 31/2011
05.08.2011
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„So können wir nicht weiter arbeiten“, sagt der Geschäftsführer von assista, Walter Binder. Für die im Jahr 2011 fällige kollektivvertraglich notwendige Gehaltsanpassung in Sozialunternehmen gibt es vom Land Oberösterreich kein Geld. Die sozialen Unternehmen müssen ihre Ausgaben den Budgetschwankungen des Landes anpassen. Die soziale Versorgung in Oberösterreich sei damit gefährdet, meinen die Geschäftsführer von assista, B 37, pro mente OÖ, EXIT-sozial, von der Caritas für Betreuung und Pflege sowie vom Diakoniewerk Gallneukirchen und von der Persönlichen Assistenz GmbH OÖ. Der Interessensvertretung Sozialunternehmen, für die Binder spricht, gehören 33 Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Betreuung von Menschen mit Beeinrächtigungen und der psychosozialen Arbeit an. In diesen werden 33.000 Klient/innen von 7000 Mitarbeiter/innen betreut. Herbert Brindl von der Caritas bedauert, dass intensive individuelle Betreuung mit hohem Zeitaufwand auf der Strecke bleibt und mit ihr der Erhalt und die Entwicklung von Mobilität und Selbstständigkeit. Die Betroffenen brauchen dadurch künftig mehr Betreuung und Pflege. „Budgetkürzungen haben daher einen sehr kurzsichtigen Effekt“ sagt Brindl.