Mit 6. Oktober wird Andreas Skoblicki als Pfarradministrator von Kopfing entpflichtet. „Mein guter Ruf wurde zerstört“ sieht er sich im Gespräch mit der KirchenZeitung als Mobbingopfer.
„Meine Gegner drehen mir alle Worte im Mund um“, sagt Andreas Skoblicki zu den Vorwürfen. Ihm wurde vorgehalten, er führe die Pfarre Kopfing sektenähnlich und fundamental und dazu einige angebliche Aussagen von Skoblicki angeführt. Etwa, dass Skoblicki gesagt habe, die Volksschule in Kopfing sei ein Teufelswerk. „Das stimmt nicht“, dementiert Skoblicki: „Das einzige, was wirklich stimmt, dass ich vor esoterischen Angeboten gewarnt habe“. Für den polnischen Geistlichen ist klar: „Das ist gewaltiges Mobbing. Alles ist so konstruiert, dass ich meinen guten Ruf verliere. Es gibt keine Beweise“. Klar sei aber, dass, wer nicht kirchlich verheiratet Geschlechtsbeziehungen lebt, bei ihm nicht zu Kommunion dürfe. Skoblicki verweist dabei auf den Katechismus. Gleichzeitig betont er: „Ich habe niemand hier geschlagen, der ein uneheliches Kind hat.“ „Jede rechtliche Regel wird hier gebrochen“, sagt er zur bevorstehenden Entlassung. Der Entlassung von Administrator Skoblicki ist ein ausführliches Gespräch mit Diözesanbischof Ludwig Schwarz vorausgegangen. Ein Nachfolger für Pfarradministrator Skoblicki soll – so Generalvikar Severin Lederhilger – nächste Woche bekanntgegeben werden.