Weibern. Vor mehr als einer Woche hat sich Franz Stockinger das erste Mal mit dem Pfarrgemeinderat-Fachausschuss Caritas getroffen. Als Diakonie-Verantwortlicher im Seelsorgeteam begleitet er die Mitglieder dieses Fachausschusses. Ein erstes Ergebnis des Treffens bestand in dem Plan, dass die Pfarre den Besuchsdienst „auffrischen“ wird. Bislang nahm man zu Ostern und Weihnachten Kontakt mit den aus Weibern stammenden Bewohner/innen des Alten- und Pflegeheims in Gaspoltshofen auf. Das soll schrittweise ausgebaut werden. Bei der Ausbildung hat Stockinger mit den anderen Seelsorgeteam- Mitgliedern aus Weibern eine Pfarranalyse durchgeführt: „Da habe ich gemerkt, wie sehr unser Ort im Umbruch, wieviel im Fluss ist.“ Mehr als 60 Prozent der Bewohner/innen sind Pendler, der Anteil der Landwirtschaft ist bereits weit kleiner, als ich das in meiner Vorstellung habe, sagt Stockinger, der sich der Landwirtschaft sehr verbunden fühlt. Die Pfarranalyse hat ihn aufgerüttelt: „Da müssen wir vieles in Zukunft neu bedenken“. Als pensionierter Schulwart kümmert er sich um Reperaturarbeiten im Pfarrheim und in der Kirche. Außerdem ist er im Finanzausschuss der Pfarre aktiv.