„In hundert Jahren ist nicht so viel geschehen wie heuer“
Dorf an der Pram feierte Wiedereröffnung ihrer renovierten Pfarrkirche
Ausgabe: 2011/43, Pfarrbevölkerung, Seelsorge, Bischof, Altarweihe, Schwarz, Dorf an der Pram
27.10.2011
Am 26. Oktober feierte die Pfarrbevölkerung von Dorf an der Pram den Abschluss der Innenrenovierung ihrer Pfarrkirche mit der Altarweihe durch Bischof Ludwig Schwarz.
Beachtlich ist die Liste, was in der Pfarrkirche Dorf in einem halben Jahr alles renoviert wurde: Von den Altären und Statuen über die Bänke bis zur Ausmalung des gesamten Kirchenraumes. „In hundert Jahren ist in der Pfarrkirche nicht so viel geschehen wie im heurigen Jahr“, sagt Pfarrprovisor Johann Gmeiner. Besonders hervorzuheben sind bei der Renovierung die neuen Kirchenfenster und der neu gestaltete Altar. Unter den Fußboden des Altars wurden mehrere Reliquien gegeben – z.B. eine von Franz Jägerstätter. Es ist ein Stoffrest des Hochzeitsanzuges, den Diakon Karl Mayer bei seiner Weihe von Franziska Jägerstätter geschenkt bekommen hatte.
Positiv für Seelsorge. Die Kosten des Bauprojekts beliefen sich auf etwa 650.000 Euro. Dass sich ein so großes Projekt in der 800 Katholiken zählenden Gemeinde auch seelsorglich positiv auswirkt, betont Pfarrprovisor Gmeiner: „Die Leute sehen, was mit ihrem Kirchenbeitrag passiert. Das ist von großem Wert. Und die Gemeinschaft wächst mit einer solchen Aufgabe.“