Weibern. „Die Leute beurteilen das Seelsorgeteam ganz positiv und die Seelsorgeteam-Mitglieder wachsen über sich hinaus“, so bilanziert der für Weibern zuständige Pfarrer Johannes Blaschek – er wohnt in Geboltskirchen – den Start und die beiden ersten Monate, in denen das Team im Amt ist: „Ich bin einfach dankbar.“ Er kann jedem Pfarrer, der mehrere Pfarren zu betreuen hat, ein Seelsorgeteam nur empfehlen. Es hilft die Kirche größer zu sehen: „Eine Pfarre ist mehr als ein Pfarrer allein tragen kann.“ Seelsorgeteams sind für ihn eine besondere Geistesgabe. Natürlich braucht er auch noch Zeit und ein wenig Übung, sich auf die neue Situation einzustellen: „Ich will im Team mehr rückfragen und die Pfarrbevölkerung konsequent auf die Mitglieder der Seelsorgeteams verweisen, wenn das Anliegen in deren Aufgabenbereich fällt.“ Und augenzwinkernd erzählt er von einer positiven Erfahrung, die er Dank des Seelsorgeteams mit der „Zentrale“ gemacht hat: „Wenn man im Namen eines Seelsorgeteams spricht, hat das bei der Diözese mehr Gewicht, als wenn man nur als Provisor auftritt.“
Serie – Teil 6 (Ende)
Die KIZ begleitet das Seelsorgeteam Weibern: Johannes Blaschek ist seit 2002 Pfarrprovisor in Weibern, Pfarrer in Geboltskirchen und Pfarrmoderator in Haag/Hausruck.