Am 29. Jänner ist Welt-Lepra-Tag. Das Aussätzigen-Hilfswerk hilft gegen eine Krankheit, die aus den Schlagzeilen verschwunden ist, aber noch immer viele trifft.
Ausgabe: 2012/03, Aussätzigen-Hilfswerk, Hilfswerk, Lepra, Patienten, Krankheit, Matt
23.01.2012
Lepra ist nicht nur eine der schlimmsten Krankheiten. Sie bedeutet eine tiefe Verwundung des Menschseins. Daran erinnert das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich von Missio im Hinblick auf den Welt-Lepra-Tag. Weltweit wurde 2010 bei 228.474 Menschen Lepra diagnostiziert – um 7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Lepraexperten geben jedoch zu bedenken, dass fast ebenso viele Patienten nicht in den offiziellen Statistiken erfasst sind. Und rund vier Millionen geheilte Patienten müssen mit bleibenden Behinderungen wegen Lepra leben und sind auf medizinische und soziale Unterstützung angewiesen.
Dieser Ausgabe der KirchenZeitung liegt ein Zahlschein bei, mit dem Sie die Arbeit des Hilfswerkes unterstützen können. Seit über 50 Jahren setzt sich das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich für Menschen mit Lepra ein. „Wir helfen, dass Menschen mit Lepra rechtzeitig Zugang zu Diagnose und Therapie bekommen und dass sie für sich und ihre Familie sorgen können“, zeigt der Leiter des Hilfswerks, Pfarrer Edwin Matt, die Vielfalt der Hilfstätigkeit auf und ruft zur Mithilfe im Einsatz für leprakranke Menschen auf.
Kontakt: Aussätzigen-Hilfswerk Österreich, 6900 Bregenz, Weidachstraße 1, Tel. 05574/71 74. Konto Nr. 11 111 114 Hypo-Bank Vorarlberg, BLZ 58000