Pfarrgemeinderats-Obfrauen und -männer des Dekanates Eferding wollen via Aussendung Reformen in der katholischen Kirche einmahnen. „Aus Sorge um die Seelsorge unterstützen wir Initiativen wie die Pfarrerinitiative, die Reformen in der Kirche fordern, sowie den Vorschlag des Präsidenten der Katholischen Aktion Oberösterreich Bert Brandstetter, ein Diözesankonzil einzuberufen“, bekräftigten die Pfarrgemeinderats-Vertreter/innen in dem am Freitag, 3. Februar veröffentlichten Text. Besondere Anliegen sind den Obleuten: Einladung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, Predigten und Taufen durch Pfarr- und Pastoralassistent/innen, Zulassung von Frauen und Verheirateten zum Priesteramt. Die PGR-Obleute wollen, dass die Anliegen und Probleme der Basis von den Bischöfen gehört und ernst genommen werden.
Frauen, die Pfarren leiten. Seit zwei Jahren treffen sich die Obleute der Pfarrgemeinderäte (PGR) des Dekanates Eferding regelmäßig zum „Stammtisch“. Dort stelle man immer wieder fest: Das Miteinander von Laien und Priestern ist gut, aber die Sorge um die Zukunft ist groß. Stichworte: der Priestermangel und die Überalterung. Dabei gäbe es genug Frauen und Männer, die für die Leitung der Pfarren geeignet sind, heißt es von Seiten der PGR-Obleute.