BRIEF_KASTEN
Am bekanntesten ist wohl die Legende um den Polen Jerzy Franciszek Kulczycki, der während der Türkenbelagerung im Jahr 1683 von den Wienern den Auftrag bekam, sich durch die feindlichen Linien zu schleichen und die polnische Armee um rasche Hilfe zu bitten. Als Dank für die gelungene Mission durfte er die von den Türken zurückgelassenen Kaffeebohnen behalten und das erste Wiener Kaffeehaus eröffnen. Diese Geschichte wurde widerlegt, in Wahrheit brachten die Osmanen die Bohne bei ihrem Eroberungszug von Kleinasien nach Südosteuropa mit. Davor wanderte sie vermutlich von Äthiopien nach Arabien; nach Österreich könnte sie auf dem Umweg über Italien gelangt sein. Wie dem auch sei, das erste Kaffeehaus gründete nicht Kulczycki, sondern der Armenier Johannes Deodat 1685 in Wien. Heute trinken laut aktuellem De‘Longhi Kaffeereport 85 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher täglich ihren Kaffee, und zwar durchschnittlich drei Tassen. Für zwei Drittel beginnt der Genuss dabei schon mit der Zubereitung, wenn ihnen der aromatische Duft in die Nase steigt.
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