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Liutpirc, Virga Regalis: die Frau an der Seite Tassilos

KUNST_GESCHICHTEN

In der Reihe „Kunst & Geschichte_n“ stellt Lothar Schultes die Frau von Tassilo III. vor. Jahrhundertelang blieb sie im Schatten des bayerischen Herzogs. 
 

Ausgabe: 21/2026
19.05.2026
- Lothar Schultes
König David, Psalter von Montpellier, Mondsee, vor 788, Montpellier, Bibliothèque Interuniversitäire Médicine.
König David, Psalter von Montpellier, Mondsee, vor 788, Montpellier, Bibliothèque Interuniversitäire Médicine.
© Wikimedia Commons

Wie viele Frauen blieb sie jahrhundertelang kaum beachtet: Liutpirc, die Gattin des baye-rischen Herzogs Tassilo III. Dabei nennt der berühmte Tassilo-Liutpirc-Kelch im Stift Kremsmünster beide Namen: TASSILO DVX FORTIS + LIVT-PIRC VIRGA REGALIS (Tassilo, tapferer Herzog + Liutpirg, königlicher Spross). Die Anrede verweist darauf, dass sie eine der Töchter des Langobardenkönigs Desiderius war. Die Heirat sollte die Beziehungen der Länder festigen, außerdem brachte Liutpirc Gebiete um Bozen und Meran in die Ehe ein. Das Paar hatte zwei Söhne, Theodo und Theodebert, sowie die Töchter Cotani und Hrodrud (Rotrud). Der in Kremsmünster verehrte, angebliche Sohn Gunther ist historisch nicht fassbar. Das Herzogtum Bayern reichte damals von der Naab bis zur Etsch und Drau sowie vom Lech bis ins heutige Oberösterreich. Nach dem Sieg über die Karantanen kam 772 auch Kärnten hinzu, sodass es einen Großteil des Alpenraums mit der Residenz in Regensburg umfasste. 

 

Treuebruch


Bayern erlebte damals eine friedliche Blütezeit und strebte eine Unabhängigkeit von König Karl dem Großen an, was sich für die Herzogsfamilie bitter rächen sollte. So warf Karl seinem Cousin Tassilo Treuebruch vor und ließ ein Heer gegen ihn aufmarschieren. Als sich dieser kampflos ergab, verurteilte ihn Karl 788 in einem inszenierten Schauprozess zum Tod. Aus Gnade verbannte er ihn schließlich als Mönch in das Kloster Jumièges (am Unterlauf der Seine) und später vermutlich nach Lorsch. Liutpirc und ihre Kinder wurden auf verschiedene Reichsklöster verteilt. Außerdem sorgten Karls Chronisten dafür, dass sie als „böses, gottverhasstes Weib“ denunziert und für den Untergang ihres Mannes mitverantwortlich gemacht wurde. Was blieb, sind über vierzig (!) von ihr und ihrem Gatten gegründete Klöster, darunter Mattsee, Innichen, Frauenchiemsee und Kremsmünster, wo der berühmte Kelch bis heute an das Gründerpaar erinnert. Bei anderen Schätzen wurden jedoch alle Hinweise auf die Stifter entfernt, so auch bei einem Psalter, der in Mondsee geschrieben und kostbar ausgestattet wurde. 

 

Veränderte Handschrift


Der Text besteht aus den alttestamentlichen Psalmen und erklärenden Vorreden. Diese folgen einer oberitalienischen Vorlage, und auch die beiden Miniaturen gehen auf spätantike, von den Mosaiken in Ravenna geprägte Vorbilder zurück. Eines der Bilder zeigt Christus als Lehrer mit Schriftrolle und Buch, das andere seinen Stammvater David mit einem Instrument, das einer Lyra gleicht. Nach der Verurteilung Tassilos wurde die Handschrift verändert: Man entfernte fünf Blätter, die wahrscheinlich Gebete für seine Familie enthielten, und fügte Laudes regiae (Lobpreisungen des Königs) für Karl den Großen ein, um damit das Andenken an Tassilo und Liutpirc auszulöschen. Der heutige Name „Psalter von Montpellier“ kommt daher, dass der Codex über Auxerre und Lyon schließlich in die Universitätsbibliothek von Montpellier gelangte.     
 

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Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.

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