In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Wie jedes Jahr geizt der Jänner mit spannenden Album-Veröffentlichungen, daher muss sich Ihr geneigter Kolumnist noch einmal aus dem Vorjahr bedienen: Eines der herausragenden Alben im Jahr 2017 war „Who Built The Moon?“ von Noel Gallagher und seinen High Flying Birds. Das Beinahe-Instrumental „Fort Knox“ ist eine Ouvertüre, die mit mächtigen Rhythmen auf dicke Hose macht und den Weg bereitet für „Holy Mountain“, das mit Bläsersätzen und treibenden Beats jeden Dancefloor zum Beben bringt – Prädikat: „Song des Jahres“.
„Keep On Reaching“ mit seinen Soulelementen hält das Tempo hoch. Einen herrlichen Abstecher in elektronische, sphärische Gefilde liefern „It’s A Beautiful World“ und „She Taught Me How To Fly“. Dass die Gallaghers die Beatles verehren ist kein Geheimnis, dennoch ist „Be Careful What You Wish For“ dann doch eine Prise zu viel „Come Together“. „If Love Is The Law“ ist ein sehnsuchtsvoll-nostalgischer Hippietraum, der uns von einem schöneren, wärmeren und herzlicheren Amerika träumen lässt, als wir es derzeit kennen. „The Man Who Built The Moon“ ist ein etwas zu düsteres Finale für ein ansonsten strahlendes Meisterwerk.
„Who Built The Moon?“ ist Bombast und pure Lebensfreude. Es ist schlicht geil! Vielleicht besser, als es Oasis je waren.
Bewertung: **** (von *****)
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