Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Geschichten über Flucht, Asyl und das Ankommen in Österreich stehen im Fokus eines „etwas anderen“ Adventkalenders auf dem Internetportal der katholischen Kirche, „katholisch.at“. Verantwortlich für die Geschichten zeichnet das kirchliche „Netzwerk Flucht, Asyl, Migration“. Erzählt werden „24 Geschichten, die berühren und viel Lebenserfahrung enthalten“, es geht um „Frieden, Gerechtigkeit, Schutz geben, Miteinander gut zurechtkommen“, und „schlussendlich darum, dass das Leben gut wird. So wie auch der Advent eine Zeit der Erwartung eines guten Lebens ist“, heißt es im Begleittext.
Koordiniert wird das Netzwerk „Flucht, Migration, Asyl“ seit zwei Jahren vom Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI) und dessen Leiterin, Gabriele Eder-Cakl. Insgesamt werde die Arbeit im Bereich Flucht und Migration immer schwieriger, denn der „Gegenwind in der Gesellschaft“ werde stärker und die Unterstützung seitens der Politik gehe zurück, stellt Eder-Cakl fest. Zugleich verlagere sich das Engagement aber „in Richtung Demokratiebewegung“, konstatierte die ÖPI-Direktorin. Es gebe aber in jeder Diözese Initiativen von Freiwilligen und Pfarren, die sich mit Flucht, Asyl und Migration beschäftigen und sich um die Integration von Geflüchteten kümmern.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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