1. LesungIn manchen verzweifelten Lebenssituationen scheint nichts mehr gültig zu sein: Gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Ist nicht alles egal, ob eine/r gerecht oder ungerecht lebt? Warum soll ich denn nach Gottes Geboten leben? Maleachi, der „Bote Gottes“, sagt: Nimm Gott ernst in deinem Leben! Es gibt einen Unterschied zwischen Gerechten und Ungerechten, auch wenn er jetzt (manchmal) nicht erkennbar ist.Mal 3, 19–20bDenn seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: Da werden alle Überheblichen und Frevler zu Spreu, und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heere. Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen bleiben. Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und ihre Flügel bringen Heilung.2. Lesung„Laßt und essen und trinken, denn morgen sind wir tot“ – angesichts dieser Mißstände innerhalb der Gemeinde in Thessalonich wird das Leben des Paulus als Vorbild genannt.2 Thess 3, 7–12Ihr selbst wißt, wie man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein unordentliches Leben geführt und bei niemand unser Brot umsonst gegessen; wir haben uns gemüht und geplagt, Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, als hätten wir keinen Anspruch auf Unterhalt; wir wollten euch aber ein Beispiel geben, damit ihr uns nachahmen könnt. Denn als wir bei euch waren, haben wir euch die Regel eingeprägt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen. Wir hören aber, daß einige von euch ein unordentliches Leben führen und alles mögliche treiben, nur nicht arbeiten. Wir ermahnen sie und gebieten ihnen im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Ruhe ihrer Arbeit nachzugehen und ihr selbstverdientes Brot zu essen.