1. LesungAm Ende der Tage machen sich alle Völker und Nationen auf zu einer Wallfahrt zum Zion. Diese Begegnung aller um einen gemeinsamen Mittelpunkt, der von allen Völkern anerkannte Gott, ist Voraussetzung für die gemeinsame Verständigung. So schön diese Vision des Friedens ist, auch Jesaja wußte, daß dies Zukunftsmusik ist. Aber: bis dahin soll, wer Gott anerkennt, schon jetzt nach diesen Idealen leben.Jes 2, 1–5Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat. Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg; sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort. Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. Ihr vom Haus Jakobs, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.2. LesungPaulus ermahnt, wie Jesaja, die Gläubigen: Lebt eurem Glauben gemäß! An eurem Leben sollen die Menschen erkennen können, daß ihr zu Gott gehört.Röm 13, 11–14aBedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Laßt uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht. Legt als neues Gewand den Herrn Jesus Christus an.