Anläßlich des Martinsfestes wandten sich die Kindergärtnerinnen des Kindergartens Pettenbach an die Eltern und Kinder: Sie baten um Sachspenden für ein Kinderheim, 200 Kilometer entfernt von Tschernobyl. So sammelten die Kinder Spielzeug; Hygieneartikel wurden ebenfalls gespendet. Sie wurden vorige Woche der Caritas Linz übergeben, die dieses Projekt betreut.Im erwähnten Kinderheim in Schurawitsche sind 240 Kinder im Alter zwischen 4 und 18 Jahren untergebracht. Sie leben unter ärmlichen Bedingungen – so gibt es pro 30 Kinder eine Badewanne und eine Toilette. Seife gibt es nicht, auch kein Waschpulver. Medikamente fehlen. Viele Kinder sind unterernährt. Spielzeug fehlt auch.