Über Radio läßt der Pfarrer von Oberkappel und Sprecher des „Linzer Priesterkreises“, Dr. Johann Enichlmayr, Bischof Maximilian Aichern ausrichten, er möge sich mehr um die Priester kümmern, „die nicht ganz nahe in den Ämtern bei ihm sind“. So geschehen am 28. November. Im speziellen führt Enichlmayr die „polnischen Priester“ und die älteren Priester an.Die Tatsachen: Bischof Aichern hat alle oberösterreichischen Pfarren und damit auch Pfarrer in seinen bisherigen Amtsjahren besucht, viele bereits mehrmals. Zuletzt galten die Visitationen des Bischofs den Dekanaten. Bischof Aichern besucht die alten Priester, besonders wenn sie krank sind. Stirbt ein Seelsorger, versucht Aichern beim Begräbnis des Mitbruders da zu sein, wann immer es geht. Die Kritik des Sprechers des „Linzer Priesterkreises“ ist daher schon sehr verwunderlich. Gilt es hier etwa den Diözesanbischof anzuschwärzen, nach dem Motto: Wenn schon nichts vorliegt, erfinden wir halt was?