Rom. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO ist die Zahl der hungernden Menschen auf die Rekordmarke von 828 Millionen gestiegen. Zwar sei der Anteil der Hungernden an der Gesamtbevölkerung durch die verbesserte Wirtschaftslage in Lateinamerika und Afrika von 20 auf 19 Prozent gesunken, durch das Bevölkerungswachstum aber habe sich die absolute Zahl erhöht. Hauptgründe für den Hunger sind Armut, Mißernten, Wirtschaftskrisen, Naturkatastrophen und die wachsende Bevölkerung in den Ballungszentren.