Die österreichischen Bischöfe mögen binnen Jahresfrist in ihren Diözesen Frauenkommissionen einrichten. An diesen Beschluß der Salzburger Delegiertenversammlung mahnten letzte Woche die Vertreterinnen der bereits bestehenden Frauenkommissionen aus den Diözesen Linz, Feldkirch, Graz, Salzburg und Eisenstadt. Die Frauenkommissions-Sprecherinnen forderten darüber hinaus die Gründung einer österreichweiten Frauenkommission als Beratungsorgan der Österreichischen Bischofskonferenz. Zusätzlich wurde betont, daß die neu einzurichtenden sowie die Mehrheit der bereits bestehenden Frauenkommissionen einer Verankerung in den diözesanen Leitungsgremien mit Sitz und Stimme bedürfen. Nur so könnten sie die Anliegen der Frauen in der Kirche sowie die Interessen der weiblichen Dienstnehmer entsprechend vertreten. Mit besonderem Interesse wurde der Frauenförderplan der Diözese Eisenstadt diskutiert, der seit Juni 1998 in Kraft ist. Eisenstadt hat damit die Latte für andere Diözesen hoch gelegt.