Je gehetzter sich alle fühlen, umso kostbarer werden „Zeitgeschenke” und all die alternativen, vielleicht auch leisen Dinge und Ideen. Sie fallen einem oft erst bei längerem Nachdenken ein. L Ein Brief? Wie unmodern und wie reizvoll! Eine Stunde, die man braucht, um jemandem zu schreiben, kann wertvoller sein als das kostspieligste Geschenk. L Erwachsene Kinder freuen sich über ein selbstgestaltetes Kochbuch mit Rezepten aus der Familientradition und mit Lieblingsrezepten. L Eine Familienchronik zusammenzustellen mit Erinnerungsbriefen, Fotos usw., kommt vor allem bei beruflich Ein- und Angespannten sehr gut an. L Da warten die vielen Schmalspurfilme über das nun schon erwachsene „Kind“ in einer Lade auf die Zeit, daß sie mehr gewürdigt werden. Daraus einen Videofilm zu gestalten, in den auch Fotos, Dias und Kommentare eingestreut werden könnten, stößt gewiß auf große Freude. L Für jemanden die Fotostöße zu ordnen und einzukleben, ist ein „liebe“volles Geschenk für Gestreßte. L Einen Gutschein für ein (kommunikationsförderndes) gemeinsames Essen -privat oder im Restaurant - ist ebenfalls etwas für Gestreßte – und gut essen mögen nun einmal alle gern! L Da sind Dinge, die man vielleicht einmal vererben möchte. Warum nicht schon jetzt mit dem vielzitierten „Loslassen” beginnen und „kostbare“ Dinge herschenken? Eine Perlenkette von der Oma, eine alte Puppe - die großen Anwert hat... Oder das Klavier, ..., steht es nicht nur herum und jemand könnte es brauchen?