Chrisi hat eine Katze, seine Minki. Auf die lässt er nichts kommen. Die beiden verstehen sich – ohne Worte. Oft tollen die beiden herum, Chrisi wirft mit einem Wollball herum, den die Katze fangen will. Manchmal – wenn Chrisi traurig oder müde ist – legt er sich einfach zu Minki auf den Boden und krault sie. Ein Tier zu haben, ist etwas Wunderschönes, aber es hat auch eine Kehrseite. Darauf weist die Kinderzeitschrift „Weite Welt” in ihrer Dezembernummer hin. Falls du dir ein Tier wünscht: Kläre zunächst, ob niemand in der Familie gegen Tierhaare allergisch ist. Welches Tier passt zur Familie? In einer Mietwohnung sind Tiere möglicherweise auch nicht erlaubt! Schmutz, Geruch, zerkratzte Möbel, aufgebrachte Nachbarn – hast du dies bedacht? Ist genug Geld für eventuelle Tierarztrechnungen da? Bedenke auch, wieviel Zeit hast du eigentlich? Mindestens eine Stunde musst du täglich für eine tiergerechte Versorgung rechnen. Ein Hund braucht zum Beispiel Auslauf. Zwergkaninchen wollen täglich raus aus dem Käfig. Am Besten als Haustier geeignet sind Hunde, Katzen, Meerschweinchen und – wenn niemandem davor ekelt – auch Ratten. Tiere kann man nicht wie Puppen aufs Regal stellen. Sie sind Lebewesen und man trägt für sie Verantwortung.