Die Gebietskrankenkasse müsse die Kosten einer künstlichen Befruchtung in ihren Leistungskatalog aufnehmen, forderten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Spitals-Landesrat Dr. Walter Aichinger. Die Erfüllbarkeit des Kinderwunsches dürfe nicht vom Einkommen abhängen. Eine In-Vitro-Fertilisation kostet durchschnittlich öS 35.000,–. (Laut Weltgesundheitsorganisation ist die Unfruchtbarkeit eine Krankheit, in Österreich nicht.) „Es ist nicht einzusehen, daß die Kasse bei medizinischer Notwendigkeit einen Zuschuß zur Abtreibung gibt, aber gleichzeitig beim Kinderwunsch von Paaren kein Geld hergeben will“, spitzten Dr. Pühringer und Dr. Aichinger ihre Argumentation zu.Pflegeeltern gesucht – Ein Aufruf!Sie sind bereit, sich auf die Situation von drei Kindern (3, 10 und 12 Jahre) einzulassen. Die Verlegung des eigenen Wohnsitzes in das Elternhaus der Kinder und damit die Veränderung der persönlichen Lebenssituation ist erforderlich. Engagement und Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt sind Vorausssetzung für die neue Aufgabe.Interessenten wenden sich bitte an: Familie Ernst Mayer, Graben 10, 4421 Aschach an der Steyr, Tel.: 07259/2962