Nach einer Umfrage der Wochenzeitung „Die Furche“ sind 83 Prozent der Österreicher/innen der Meinung, daß der jüngste Kirchenkonflikt „schweren Schaden“ verursacht hat. Mehr als zwei Drittel (auch 64% der Kirchgänger) sagen, daß der St. Pöltener Bischof Kurt Krenn der Hauptverantwortliche für den Konflikt sei. Interessant ist, daß ältere Menschen, die die nachkonziliare Aufbruchsphase miterlebt haben, Krenn deutlich kritischer beurteilen als die Jungen.Zur Frage, ob der Fünfjahresbericht rechtmäßig zustande kam, hat die Mitarbeiterzeitung der ED Wien „thema-kirche“ einen genauen Ablauf vorgelegt. Demnach wurde der Text im Frühjahr 1998 ausführlich diskutiert. Die überarbeitete Fassung lag dem Protokoll bei. Kein Bischof erhob Einspruch dagegen.