Am Jahresende Gedanken Raum geben. Ausspannen - sich ausspannen, in die Tiefe und in die Weite, vorwärts und rückwärts. Dabei im Blick: die eigenen Jahresspuren, die Rückschritte und Fortschritte, die engen und weiten Kreise, die „Lebensphilosophie“, die brachen und lebendigen Beziehungen zu meinen Mitmenschen und zu Gott. 365 Mal Dankbarkeit, 365 Mal Sorge. In einem Lied heißt es : Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht, wandle sie ins Weite, Herr erbarme dich. Vom Blick zurück zum Blick voraus: auf das Kommende. Wie eine unbemalte Leinwand liegt das neue Jahr vor uns. Carpe diem – fange den Tag, nütze das Jahr – in Gottes Namen.