Die Rettung des ökologischen Systems des längsten europäischen Flusses steht im Mittelpunkt des „schwimmenden Symposions“ auf einem Donauschiff, zu dem Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel eingeladen hat. Das Schiff wird am 26. Juni in Passau ablegen und bis Sulina an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer unterwegs sein. Am 28. Juni wird Bartholomaios auf dem Gelände des einstigen KZ Mauthausen der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedenken. Auf der Weiterfahrt wird Kardinal Franz König ein Grundsatzreferat zum Thema „Menschenrechte und Ökologie“ halten. Nach verschiedenen ökumenischen Begegnungen in Wien begibt sich der Patriarch in die Au bei Hainburg, die zu einem Symbol der Auseinandersetzung um die Erhaltung der Umwelt geworden ist. Rund 120 Wissenschafter und Kirchenführer werden das Oberhaupt der Weltorthodoxie auf der Donaufahrt begleiten.