Harald Fartacek (34) ist in der Arbeitsgemeinschaft Kath. Jugend und Jungschar (AKJ) für Jugendpastoral zuständig. Zuletzt gestaltete er mit einem Team den AKJ-Fastenkalender „Liebe und Leid“.Ich schätze die gebundenen Zeiten des Kirchenjahres, weil sie mir helfen, einen Rhythmus in mein Leben zu bringen. In der Fastenzeit bemühe ich mich, bei der Gestaltung meiner Tagesabläufe loszulassen, um Raum zu schaffen. Raum für das Nachdenken über mich selbst, über mein Leben, über meine Arbeit und über die Menschen, mit denen ich in Beziehung lebe. Die Fastenzeit gibt mir Gelegenheit, wieder Schwerpunkte für mich zu setzen. Momente des Alleinseins gehören dazu ebenso wie mehr Zeit für meine Familie. Ich frage mich: Was ist in meinem Leben wichtig, welche Veränderungen wären nötig. Im Gedränge des Alltags gebe ich auch bewußt der Be-Sinnung Platz. Ich denke aufs Neue über den Sinn meines Lebens nach. Und ich erinnere mich an den Weg Jesu, dessen Leben und Tod Liebe und Leid zugleich war.