Auf Anregung von Landtagsabgeordneten Gunther Trübswasser von den Grünen haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu einem Runden Tisch getroffen. Dabei stand das Kurdenproblem und, was Österreich zu einer menschengerechten und friedlichen Lösung beitragen kann, im Mittelpunkt. Die Vertreter verschiedener Organisationen, darunter auch Margit Hauft (Katholische Aktion) und Hans Schwarzbauer-Haupt (Caritas) einigten sich auf einen gemeinsamen Aufruf: „Angesichts der ernsten Situation und der Ereignisse der letzten Tage ist zur gewaltfreien und politisch-demokratischen Lösung der Kurden-Frage in der Türkei und den angrenzenden Staaten unverzüglich eine Kontaktgruppe einzusetzen, die eine Friedenskonferenz unter internationaler Beteiligung (OSZE, UNO) vorzubereiten hat. Damit würde die Europäische Union ihrer Verantwortung für eine demokratische und friedliche Entwicklung Europas, einschließlich ihrer Bewerberstaaten, Ausdruck verleihen und konkrete präventive Maßnahmen setzen, um möglichen Flüchtlingselend infolge eines eskalierenden Konfliktes nach Kräften vorzubeugen. Als Sofortmaßnahme ist eine internationale Delegation, begleitet von einem Ärzteteam, zu entsenden, um eine physische und psychische Unversehrtheit der politischen Gefangenen zu gewährleisten.“Auch Bischof Maximilian Aichern hat seine Solidarität mit den Kurden bekundet.