Niemand, der voll arbeitet, soll weniger als 15.000 Schilling verdienen. Außerdem soll das Höchsteinkommen maximal das Dreifache dieses Mindesteinkommens betragen. Solche Vorschläge wurden beim diözesanen Studientag „Die Chance in der Krise ist die Solidarität“ vorgebracht. Das waren keine Rezepte für andere, sondern fürs eigene Haus: Denn die Diözese muß sparen und ist bemüht, einen sanften Weg zu gehen. Alternative Möglichkeiten zu den hinlänglich in der Wirtschaft praktizierten Methoden (Kündigungen, . . .), sollten wenigstens ernsthaft überlegt werden. Wenn alle beitragen, müssen nicht ein paar alles tragen, sondern tragen alle ein wenig! Unter der Schirmherrschaft von Bischof Aichern fand am 3. März ein Studientag von Diözesanleitung, Betriebsräten und Mitarbeiter/innen statt, der diese alternativen Möglichkeiten beriet. Bis zum Jahr 2001 müssen die Zuschüsse zu den kirchlichen Betrieben um ca. 90 Mio. Schilling gesenkt werden. Die Zuschüsse kommen zum größten Teil aus Kirchenbeitragsgeldern, diese aber steigen langsamer als Löhne und Preise.