Vöcklabruck. In einem Schreiben würdigte Papst Johannes Paul die Arbeit der Ordensfrauen in Österreich. Er ermutigte sie, den jungen Menschen einen Weg zu zeigen, den zu gehen es sich lohnt. Die Liebe zu Christus und die aufopfernde Sorge um den Nächsten seien auch heute „wie ein Magnet“, der vielen Suchenden eine neue Lebensperspektive aufzeigen könne. Überzeugende Ordensleute seien ein „Kraftfeld, das die Mitmenschen zumindest in Nachdenklichkeit und tieferes Fragen versetzt“, schrieb der Papst an die rund 100 Oberinnen, die in Vöcklabruck zur Jahrestagung der Vereinigung der Frauenorden zusammengekommen waren. Schwerpunkt der Tagung war die verstärkte Zusammenarbeit von Ordensfrauen mit Laien.