Laien, die Theologie studieren und eine kirchliche Anstellung anpeilen, fühlen sich zwischen zwei Stühlen. Mitte Oktober fand ein „Runder Tisch“ über Hochschul-Ausbildung und Berufs-Anforderungen statt.
Theologinnen und Theologen die in einer Pfarre arbeiten, greifen auf Manches aus ihrem Theologiestudium zurück. Vieles aber geht ihnen, gemessen am Anspruch der Pfarrseelsorge, ab. Sowohl Studierende als auch Lehrende (beim Runden Tisch im Linzer Laientheologen-Zentrum durch mehrere Professoren vertreten) und kirchliche Arbeitgeber (am Runden Tisch saß die Leiterin der „Pastoralen Berufe“, Mag. Brigitte Gruber-Aichberger) sind sich darin einig. Unklar ist (derzeit noch) die Vorgangsweise, wie künftig im Rahmen des Studiums die wissenschaftliche genauso wie die praxisbezogene Qualität zu sichern ist. Eine weitere Zuspitzung bringt die Tatsache, dass viele Theolog/inn/en sowohl in der Pastoral als auch in der Schule tätig sind und darauf bei der Studienwahl Rücksicht nehmen müssen.– Veränderung steht an, man will im konstruktiven Gespräch bleiben.
Weniger Studierende an der Kath.-Theol. Hochschule Linz.
60 Neuzugänge zählt die Theol. Hochschule im Wintersemester 1999/2000. Im Vorjahr hingegen hatten 75 Personen ihr Theologiestudium in Linz begonnen. Insgesamt sind derzeit 315 Studierende inskribiert.