Studierende der Keramik zeigen ihre Werke in einer Ausstellung
Ausgabe: 1999/49, Kunsthochschule, Keramik
07.12.1999
- Judith Moser
Mit der Ausstellung „Neues Feuer“ rückt die Meisterklasse Keramik ihre Kunstrichtung ins Rampenlicht.
Überraschend zerbrechlich präsentiert sich die Keramik am Beginn der Ausstellung „Neues Feuer“. Scheinbar federleicht wanken etwa die „Ton-Gräser“ der Installation „Wiese“ von Sarah Falkinger im Luftzug. Doch neben reinen Kunstobjekten werden auch funktionelle Gegenstände ausgestellt. So zum Beispiel ein Kachelofen von Josef Hanl oder „Quellsteine“ von Roberto Gagliano, der für seine Form von Zimmerbrunnen bei der International Ceramics Competition, einem internationalen Designwettbewerb in Japan, die Goldmedaille bekam. Genau diese Vielfalt zu zeigen ist die Absicht von Prof. Günther Praschak, Leiter des Studienzweiges Keramik an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Organisatorin der Ausstellung ist Ass. Prof. Maria Baumgartner. Beide weisen darauf hin, dass ihre SchülerInnen an Hochschulen im Ausland höchst anerkannt sind. Die Ausstellung „Neues Feuer“ soll ein Schritt zu mehr Aufmerksamkeit – auch in Österreich – sein. Ein wunderschöner Katalog zur Ausstellung ist um S 280,– erhältlich.
Ort: Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Hauptplatz 8, Linz, Dauer: bis 14. Jänner 2000, Montag bis Freitag, von 8 bis 16 Uhr.