Es war einmal einmal ein kleiner Knirps. Der Knirps hieß Knut. Jeden Abend vor Weihnachten lag er im Bett und dachte sich aus, was er sich alles wünschte. Am Morgen sagte er es der Mutter: Zuerst sagte er: „Ich wünsch mir eine Glaskugel.“ Am nächsten Tag sagte er: „Ich will doch keine Glaskugel, ich wünsch mir lieber einen Ball.” Am nächsten Tag sagte er: „Ich will doch keine Ball, ich wünsch mir lieber ein Tretauto.” Am nächsten Tag sagte er: „Ich will doch kein Tretauto, ich wünsch mir lieber einen großen Kran.“Am nächsten Tag sagte er: „Ich will doch keinen Kran, ich wünsch mir lieber eine riesige Ritterburg.“Am nächsten Tag sagte er: „Ich will doch keine Ritterburg, ich wünsch mir lieber ein neues Kinderzimmer.”Am nächsten Tag sagte er: „Ich will doch kein neues Kinderzimem, ich wünsch mir lieber ein großes neues Haus.”So ging das jeden Tag, und die Wünsche vom kleinen Knirps Knut wurden immer größer. Zuletzt wünschte er sich einen ganzen Zirkus mit siebzehn Elefanten. Am 24. Dezember stand der kleine Knut auf und sagte zu seiner Mutter: „Ich will doch keinen Zirkus mit siebzehn Elefanten, ich wünsch mir lieber, dass es heute am Heiligen Abend schneit.”Und dann schneite es. Gabriele Roß
Diese nette Weihnachtsgeschichte entnahmen wir aus „Tabaluga. Mein schönstes Weihnachtsbuch“, Pattloch-Verlag. (Lies dazu auch die Anstöße zum Weiterdenken!).
Anstöße zum Weiterdenken
- Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie es weitergegangen wäre, wenn der Advent noch länger gedauert hätte, was hätte sich Knut noch gewünscht ... - Stellt euch vor, ihr hättet drei Wünsche frei! Jeder schreibt seinen Wunschzettel und legt ihn in die Mitte. Die Zettel können vorgelesen und besprochen werden. - Wir alle haben Wünsche, von denen wir träumen ... Manches, was wir uns besonders wünschen, gibt es nicht zu kaufen! Zum Beispiel ...