Katholiken und Lutheraner sind einander nach Ansicht von Papst Johannes Paul in den letzten 35 Jahren „erheblich näher gekommen“ und sollten nun jene Hindernisse abbauen, die dem gemeinsamen Abendmahl noch entgegenstehen. Das betonte der Papst bei einer Begegnung mit dem Präsidenten des Lutherischen Weltbundes, dem Braunschweiger Landesbischof Christian Krause. Der Papst bezeichnete die Erklärung zur Rechtfertigungslehre als „Meilenstein“, der dazu ermutige, die nächsten Schritte zur „innig ersehnten Einheit am Tisch des Herrn“ zu gehen.