Ausgabe: 1999/51, Kultur des Friedens, UNESCO, UNO
21.12.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Der Aufbau einer neuen „Kultur der Gewaltlosigkeit“ steht im Mittelpunkt der Bemühungen der Vereinten Nationen für die kommenden elf Jahre. Den Auftakt dazu bildet das „Internationale Jahr für eine Kultur des Friedens“, das die UNESCO für das Jahr 2000 ausgerufen hat. Daran anschließen wird sich, laut Beschluss der Generalversammlung der UNO, von 2001 bis 2010 die „Internationale Dekade für die Entwicklung einer Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für alle Kinder dieser Welt“. Die 185 Staaten sind damit einem Aufruf aller FriedensnobelpreisträgerInnen gefolgt, Kinder und Jugendliche im Einsatz für gerechtere Lebensbedingungen zu fördern und zu unterstützen. „Die Dekade bietet die einmalige Chance, den schmalen Pfad der Gewaltfreiheit, der durch Pioniere bereits eröffnet wurde, zu einer breiten Straße in Richtung auf eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit auszuweiten“, heißt es in der UNO-Charta. Zur Umsetzung der elf Friedensjahre in Österreich wird sich am 18. Jänner in Wien ein Netzwerk bilden. Katholische Sozialakademie (ksoe) und Internationaler Versöhnungsbund haben bisher rund 100 Gruppen zur Mitarbeit eingeladen.
Informationen zum Netzwerk für die UNO-Dekade: Katholische Sozialakademie, Schottenring 35, 1010 Wien. Tel. 01/310 51 59.