Die katholische Kirche nützt ihre Präsenz im weltweiten Computernetzwerk Internet nicht nur, um Information anzubieten, sondern ermöglicht Kommunikation von Mensch zu Mensch, genau genommen von Computer zu Computer.
Durch die geringe Hemmschwelle und weitgehende Anonymität im Internet kommen hier auch Lebensfragen und Probleme zur Sprache. Gerade Menschen, die sonst nichts mit der Kirche zu tun haben wollen, nehmen die virtuelle Gelegenheit wahr, um Seelsorger oder andere glaubende Menschen zu kontaktieren.Die Diözese Linz unterstützt diese Funktion, in dem sie auf der Homepage http://www.dioezese-linz.at einlädt, Verbindung aufzunehmen. So versteht sich das Diskussionsforum „Runder Tisch“ als Ort, an dem alle Themen der User zur Sprache kommen können. Gut dosiert informieren Buttons über „Glaube und Spiritualität“, „Das Geld der Kirche“, „Lebenshilfe und Caritas“, „Politik und Christ“ sowie „Feste und Feiern“.Alleine im vergangenen November wurde 440.000 Mal eine Seite der Diözesan-Homepage aufgerufen. 11.000 Zugriffe und 9.000 längere Aufenthalte in der virtuellen Diözese wurden gezählt.
Respektable Zugriffszahlen
Zu den Spitzenreitern zählen die aktuellen Informationsseiten der Kirchenzeitung und die Online-Berechnung des Kirchenbeitrags. Sehr beliebt ist auch die tägliche Namenstags-Gratulation mit Kurzbiografien der Tagesheiligen. Ausgebaut soll künftig der Internet-Veranstaltungskalender und die Präsenz der kirchlichen Jugend (inklusive Chatrooms) werden. Nicht nur diözesane Einrichtungen verbessern ständig ihr Internet-Angebot. Mehr und mehr präsentieren sich auch einzelne Pfarren mit eigenen Seiten. Eine Reihe von Links eröffnen Internet-Surfern von der diözesanen Homepage ausgehend die Kirche in ihrer Buntheit – das ist „Urbi @ Orbi 2000“. Links führen auch zu Informationen über andere Weltreligionen. „Die Diözese Linz nutzt das Internet einerseits, um als Kirche besser miteinander zu kommunizieren. Andererseits haben wir auch in der Internet-Gesellschaft eine Botschaft weiterzugeben“, sagte der Linzer Generalvikar Mag. Josef Ahammer letzte Woche bei der Präsentation einer Imagekampagne, die mit einer dreiteiligen Plakatserie in allen oö. Pfarren derzeit durchgeführt wird.