Deutschsprachige Äbte diskutierten über „Kultur und Zeugnis der Klöster“
Ausgabe: 2000/18, Benediktiner, Äbte, Puchberg, Kultur und Zeugnis der Klöster
03.05.2000
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Ende April tagten im Schloss Puchberg bei Wels die Äbte aller Benediktinerklöster des deutschen Sprachraumes.
Etwa 60 Äbte und Administratoren aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol beteiligten sich an der Ostertagung der „Salzburger Äbtekonferenz“, wie sich die Tagung korrekt nennt. Diese Äbteversammlung ist die größte und bedeutendste des Benediktinerordens weltweit. Auch Gäste aus anderen Klöstern und von außerhalb des deutschen Sprachraumes sowie Äbtissinnen und Priorinnen aus Benediktinerinnenklöstern waren anwesend. Zum Thema „Unsere Klöster: Zwischen Kultur und Zeugnis“ referierten Altabt Michel van Parijs (Rom), P. Gregor Martin Lechner OSB (Stift Göttweig) und Bischof Egon Kapellari (Gurk-Klagenfurt). Als Vorsitzender der 1924 in Linz entstandenen Konferenz, die etwa 1450 Mönche (weltweit gibt es ca. 8600 Benediktiner) repräsentiert, wurde Abt Bernhard M. Lambert vom Stift Scheyern in Bayern wiedergewählt.
Fahrt zur Landesausstellung
Am Programm stand auch eine Fahrt zur nö. Landesausstellung „Die Suche nach dem verlorenenen Paradies – Europäische Kultur im Spiegel der Klöster“ im Stift Melk. Der Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern, einst selbst Abt in St. Lambrecht und Ordensreferent der Bischofskonferenz, feierte mit den benediktinischen Mitbrüdern eine Festmesse.