Bis heuer im Sommer wieder ein „Spiel des Jahres“ gekürt wird, verkürzen wir die Wartezeit mit Spielen des Jahres vergangener Jahre, etwa mit dem von 1994: „Manhattan“. „Manhattan“ besticht durch einfache Regeln und lässt dennoch ganz schön tüfteln und taktieren. Um zu gewinnen, sollte man gleichzeitig auf möglichst vielen „Hochzeiten tanzen“ können: In sechs Städten, die in je neun Bauplätze unterteilt sind, errichten die Spieler Bauwerke. Abwechselnd stapeln Sie dazu (ein- bis vierstöckige) Bauteile. Baukarten geben vor, auf welchen Bauplatz sie setzen können. In welcher Stadt aber sie diesen Bauplatz verbauen, steht ihnen frei. Ist auf dem Bauplatz schon ein Bauteil, kann man sich oben drauf setzen, wenn man damit die Mehrheit an Stockwerken erreicht. Die Spieler spielen mit unterschiedlichen Farben. Wer dann ganz oben sitzt, dem gehört das ganze Bauwerk. Bei der Abrechnung zählen der höchste Turm, die Mehrheit an Türmen in einer Stadt und wie viele Bauwerke jemand insgesamt hat. „Manhattan“ von Andreas Seyfarth, Verlag „Hans im Glück“, für 2, 3 und 4 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 45 Minuten Spieldauer, ca. S 350,–