Eine in den dortigen Medien vielbeachtete Studienfahrt nach Luxemburg unternahmen Oberösterreichs Dechanten mit Bischof Maximilian Aichern.Die Kirche in anderen Regionen Europas kennen zu lernen, ist Hauptziel der jährlichen Studienfahrt von Oberösterreichs Dechanten. Heuer führte die nachöster-liche Reise nach Luxemburg: Ein kleines Land, das innerhalb der Europäischen Union großes Gewicht hat, gehört es doch zu den Kernländern der Europäischen Einigung. Henri Werner, Sohn des langjährigen Ministerpräsidenten und „Vaters des Euro“, begleitete die Dechanten.Besonders beeindruckt zeigten sich die Seelsorger aus Oberösterreich vom Werksbesuch bei der Firma Du Pont. Sicherheit, Umweltschutz und persönliche Entfaltung der Mitarbeiter/innen gehören zur Firmenphilosophie. Ethische Kriterien und wirtschaftlicher Erfolg stehen dort nicht im Widerspruch. Als eine „Begegnung mit Themendebatte, wie sie heute Seltenheitswert in der Sozialdiskussion haben“, würdigte das „Luxemburger Wort“ diese Begegnung. Politik, Kirchen und Betriebe müssten die Soziale Verantwortung gemeinsam wahrnehmen, betonte Firmenchef William O. Walker. Die Dechanten kehrten mit wertvollen Anregungen und Impulsen von der Fahrt zurück.