Mit mehr als zwei Millionen Schilling hat die Diözese Linz im Jahr 2000 zwanzig Entwicklungsprojekte in der sogenannten „Dritten Welt“ unterstützt. Der Betrag kommt aus dem Diözesanbudget, in dem jährlich ein Prozent für die Hilfe in den Ländern des Südens und Ostens vorgesehen ist. Der Arbeitskreis Weltkirche und Entwicklungsförderung (Wekef) verwaltet die Gelder, mit denen die Hilfe in der „Dritten Welt“ finanziert wird.Rund 1,5 Mio. Schilling flossen in Entwicklungsprojekte wie in Werkstätten für behinderte Kinder oder in die Sanierung des Gesundheitszentrums von P. José Hehenberger in Brasilien. Aber auch Rechtsberatung und „Anwaltschaft“ für die Menschen des Südens wurde mit den diözesanen Geldern finanziert: So ging es etwa darum, „Missionar/innen auf Zeit“ zu unterstützen. Ebenfalls gefördert wurde das Bildungsprogramm von „Welthaus“ zum Thema „Arbeit neu denken“. Alfred Mayr, Leiter des Wekef: „Es ist wichtig, Strukturen zu benennen, die Armut verursachen. Wir bieten dazu hier in Oberösterreich Information an. Die finanzielle Förderung gibt den Projektpartnern Hilfe zur Selbsthilfe und setzt ein Zeichen der Solidarität.“