Fair gehandelter Kaffee, Tee oder Schokolade. Bis jetzt waren das Nischenprodukte für Menschen, die sich für Gerechtigkeit auf der Welt besonders engagieren wollten. Man hat wissen müssen, wo man die Ware kriegt. Mit einer Werbekampagne soll jetzt der Umsatz des sogenannten „Transfair-Handels“ verzehnfacht werden. In der Schweiz ist das bereits gelungen. Fair gehandelte Produkte wird es im ganz normalen Handel geben – mit dem TransFair-Gütesiegel. Rund 9000 Kaffeebauern werden so ihre Existenz zusätzlich gesichert bekommen.Die Konsumenten können sich auch mit dem Erwerb einer „TransFair-Aktie“ beteiligen – eine Art Patenschaft für gerechten Handel. Das Geld hilft den Kleinbauern. Die „Aktionäre“ erhalten symbolisch Schokolade mit dem Gütesiegel. Ihr Geld wissen sie freilich gut angelegt – nicht für sich selbst, sondern für eine gerechte Sache mit Wachstumschancen.