„Einen Haushalt zu führen, stellt viele Anforderungen. Dabei wird Monat für Monat eine Menge Geld umgesetzt. Das Wissen über das eigene Einnahmen-/Ausgaben-Verhalten ist gerade für Haushalte wichtig, die ein geringes bzw. durchschnittliches Einkommen haben.“ So steht es in einem Behelf, den die Schuldnerberatung, Familienberatung des „Vereins für prophylaktische Sozialarbeit“ vorgelegt hat. Bei 27 % derer, die zur Schuldner- und Familienberatung kommen, ist mangelnde Budgetplanung die Ursache von Verschuldung. Der Behelf gibt Anleitungen, den Überblick zu bewahren und so erst gar nicht in die Schuldenfalle zu tappen. Auch eine ganze Reihe von Tipps sind darin zu finden. So regt der Behelf an, größere Anschaffungen zu planen. Gezieltes Sparen braucht vorher Zeit – am Kredit zahlt man nach dem Kauf noch lange und er kostet zusätzliches Geld ... Beim Sparen gelten meist folgende Wahrheiten: „Je besser Sie über Geld reden können, desto besser werden Sie Ihr Geld verwalten. Nicht das, was Sie verdienen, sondern das, was übrig bleibt, zählt. Wenn Ihr Einkommen steigt, werden auch Ihre Ausgaben steigen. Es wird selten eine günstigere Zeit zum Sparen kommen ...“ Zur Erziehung gehört die Erfahrung von Grenzen. Auch Kinder müssen begreifen, dass nicht alles sofort zu haben ist.Die Schuldnerberatung leistet Schulden-prävention durch Vorträge und Info-Material und kommt auch in Schulen. Sie berät Privatpersonen mit dem Ziel einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Gesamtsanierung. Sie bietet Einzel- und Gruppenarbeit bei problematischen Glücksspielverhalten an.
Schuldnerberatung, Familienberatung mit Beratungen in Linz, Rohrbach, Freistadt, Perg, Kirchdorf/Kr. Hessenplatz 11, 4020 Linz, Tel. 0732/77 77 34-0.E-Mail: vps.linz@schuldnerberatung.netInternet: www.schulden.at
Kinderbegleitung
Der Verein Kinderbegleitung (KiB) feierte am 8. Oktober 2001 sein 15-jähriges Bestehen. Eine Gemeinschaft von 24.500 Eltern trägt seit 15 Jahren die finanziellen Belastungen einzelner Familien, wenn ein Kind erkrankt. Durch den Einsatz von KiB in den letzten 15 Jahren stieg die Begleitrate in den Spitälern von vier auf vierzig Prozent. Österreichweit wurden in Summe 87 Mio Schilling für die Begleitung der Kinder an die Krankenhäuser bezahlt. Nun beschlossen die Vorstandsmitglieder, das Leistungspaket des Vereins für Säuglinge bis zum 4. Lebensmonat zu erweitern. Für diese Kinder werden jetzt sofort ab Beitritt 100 Prozent der Kosten übernommen. Seit 1998 wird der Ausbau der Kinder-Hauskrankenpflege dringend gefordert. Einige Bundesländer haben hier bereits reagiert. Resolutionen an Politiker/innen sollen die Anliegen der Eltern weitertreiben.Der Verein Kinderbegleitung entlastet die Eltern bei organisatorischen Problemen rund ums kranke Kind. KiB ist für die Eltern rund um die Uhr telefonisch erreichbar, um Rat und Hilfe zu geben.
Die Arbeiterkammer hat zur Euro-Umstellung eine Hotline eingerichtet – Tel. 0800/801 801. Sie ist bis Ende März 2002 täglich außer Sonntag von 7 bis 20 Uhr bundesweit kostenlos erreichbar. In einem Mail erhalten die etwas 450.000 oö. AK-Mitglieder einen Info-Folder, dem eine Kippkarte beigefügt ist, mit der die Umrechnung von Schlling auf Euro und umgekehrt blitzschnell gelingt. Künftig werden auch Preisübersichten zu Themen wie Strom, Versicherungen, Telefon, Kreditzinsen ... von der AK erstellt, um den Weg durch den Tarifdschungel zu erleichtern.