Nun ist die Schule wieder auf vollen Touren. Da tun zwischendurch gemütliche, familiäre Spielestunden gut.
Wir stellen daher drei Kinderspiele vor: Lotti Karotti beeindruckt vor allem mit der großen dreidimensionalen Karottenburg. Hier hinauf müssen die Hasen hopseln. Sie sollten ihre Sprünge aber geschickt anlegen, denn es gibt (erkennbare) Felder, die sich – noch während man rastet – als Loch auftun können. Andererseits – ohne Risiko gibt’s keine Karotte.
In der Serie „Märchenspiele“ hat der Verlag Klee vier Spiele veröffentlicht – „Des Kaisers neue Kleider“, „Rapunzel“, „Hänsel und Gretel“ und „Dornröschen“. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Märchenfiguren. Bei Dornröschen bahnen sie sich den Weg durch eine Dornenhecke- und Schloss-Kulisse (die zusammengebaut werden muss) zu Dornröschen, um es wach zu küssen.
Bei Blackrock Castle machen sich zwei bis vier Ritter auf den Weg, um die Erbschaft des alten Grafen Blackrock anzutreten. Ihr Weg führt über den Schlossboden, der leider voller Falltüren ist. Sie müssen hier durch, um in den Ahnengalerien Bilderpaare (siehe Beispiel unten) zu sammeln. Dabei laufen sie Gefahr, dass ihnen andere Ritter schon erworbene Ahnenbilder abluchsen. Aber ohne diese Bilderpaare gibt es nichts zu erben.
Blackrock Castle, Schmidt-Spiele, Gunter Baars, ab 6 Jahren, 2–4 Spieler, 30 Minuten Spieldauer, S 220,– (16 E);Lotti Karotti, Ravensburger, ab 5, 2–4, 30 Minuten, ca. S 220,– (16 E);Dornröschen, Kai Haferkamp, Klee-Spiele, ab 4, 2–4, 20 Min., S 300,– (22 E)