An der Religionspädagogischen Akademie der Diözese Linz haben im Herbst 2001 33 Frauen und drei Männer ihre Ausbildung zum Religionslehrer/zur Religionslehrerin begonnen. Der überwiegende Teil der Studienanfänger/innen besucht das fünfjährige Fernstudium, die Übrigen die drei Jahre dauernde Tagesform und die kombinierte Ausbildung mit der Pädagogischen Akademie. Alle 14 Absolventinnen, die im Sommer 2001 ihr Studium beendet haben, fanden eine Anstellung im Schuldienst.
Rosenkranz – Tür zum Gebet
„Nicht das Leiern, aber sehr wohl das Murmeln ist die Form, wie man den Rosenkranz gemeinsam und meditierend zugleich beten kann“, ist Mag. Otmar Stütz überzeugt. Der Leiter des Instituts für pastorale Fortbildung bereitet soeben ein dreitägiges Seminar zum Rosenkranz vor. Eine Kur bei den Marienschwestern in Bad Kreuzen hat ihn auf den Geschmack gebracht: Im KneippKurheim gibt es eine Kultur des Rosenkranzbetens, die die eine gelungene Verbindung von Meditation für den Einzelnen und Gemeinschaftsgebet ist. „Einfach, bergend, schützend und hei-lend“, hat Stütz den Rosenkranz in Bad Kreuzen erlebt. Das Seminar will den Rosenkranz nicht als „Hochform“, sondern als Tür zum Gebet vorstellen. Im „spirituellen Sog der Zeit“ soll der Rosenkranz – unbeschwert von der Tradition – einen unbekümmerten Zugang zur Betrachtung des Lebens Jesu ermöglichen. Wie exakt in der Mitte des Ave Maria der Name Jesu steht, so bildet die Christusfrömmigkeit den Kern des gesamten Rosenkranzes. Als Gebet, das in die Tiefe geht, muss es auch dauern. Die 50 Ave Maria nehmen rund 25 Minuten in Anspruch, etwa die Zeitspanne einer Meditationseinheit.
Infos zum Rosenkranzseminar: Referat Spiritualität der Diözese Linz, Tel. 0732/76 10-3779.