Ausgabe: 2005/42, Missio, Peru, Weltmissionssonntag, Kirchensammlung, Sammlung
20.10.2005
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Am kommenden Sonntag, 23. Oktober, begeht die katholische Kirche den „Weltmissions-Sonntag“. In Österreich fällt in die selbe Woche der Nationalfeiertag. Eine Kombination mit Sinn.
Jeder ist fast überall auf der Welt ein Ausländer. Besonders am Nationalfeiertag tut es gut, sich diese Tatsache vor Augen zu führen und den Blick hinaus in die Welt zu richten: Gerade in diesen Wochen ist weltweite Solidarität gefragt für Menschen, die von Katastrophen getroffen wurden, wie in Guatemala und in Pakistan. Es ist aber auch wichtig, den Blick in jene Regionen zu richten, in denen die Armut dauernder Begleiter der Menschen ist.
Zum Beispiel Peru
Schwerpunktland des diesjährigen Weltmissions-Sonntages ist Peru. Ein Land voller Schätze: Atemberaubende Landschaft und das Erbe der Inka ziehen Besucher in den Bann. Doch der Alltag der Menschen sieht oft anders aus; kein Zugang zu Bildung oder medizinischer Versorgung. Die Kirchensammlung am kommenden Sonntag wird das Steuer nicht herumreißen können. Doch die Hilfe kommt Menschen zugute, die mit Wenigem zu leben gewohnt sind. Am Ende des Gedenkjahres 60 Jahre Friede und 50 Jahre Freiheit für Österreich gibt es einen besonderen Grund zu teilen.