Weil Frauen weniger verdienen als Männer, scheitert oft eine faire Aufteilung der Familienaufgaben. Partnerschaftliche Aufteilung der Kindererziehung ist von fast allen gewollt. Damit sie durchgehalten werden kann, braucht es viel Mut und gute Rahmenbedingungen, meinte der Leiter der Abteilung Ehe und Familie im Pastoralamt Mag. Rolf Sauer beim Diözesantag der Katholischen Männerbewegung am Samstag, 22. Oktober im Bildungshaus Schloss Puchberg. Bundesministerin Maria Rauch-Kallat benannte den Punkt, woran es meistens happert: Frauen verdienen weniger. Daher können sich viele Paare etwa die Karenz für Väter nicht leisten – wenngleich der Anteil der Karenzväter in den letzten Jahren angestiegen ist. KMB-Diözesanobmann Dr. Franz Gütlbauer sprach sich für einen partnerschaftlichen Umgang auch in der Kirche aus und plädierte für ein Nachdenken über Pflichtzölibat sowie Priesteramt auch für Frauen. Bereits am Freitag, 21. Oktober hatte die Hilfsaktion SEI SO FREI der Katholischen Männerbewegung in Wels zur Benefizgala „Talk to help“ geladen, die 10.500 Euro erbrachte. Der Erlös wird zum Kauf von Schulkisten für Nicaragua verwendet.