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Wenn Kinder trauern

Ob es die kleinen oder die großen Verluste zu bewältigen gibt: Kinder wollen offene und ehrliche Antworten
Ausgabe: 2008/43, Kinder, Trauer, Verluste, Antworten, Tod, trauern, Lucia Thürridl, Trauern mit Kindern, Wels, Puchberg
22.10.2008
- Judith Moser-Hofstadler
Manche werden ruhig, andere aggressiv, und dazwischen spielen sie fröhlich mit Freundinnen und Freunden: Jede Form der Trauer ist bei Kindern möglich und erlaubt. Sie brauchen vor allem Verständnis.

Beim Familienspaziergang entdeckt ein Kind einen toten Vogel. Es will wissen, warum der Vogel so still ist. Wenn sich Kinder dafür interessieren, was das heißt, wenn etwas oder jemand tot ist, müssen sie ehrliche Antworten bekommen. „Kinder gehen mit dem Tod viel natürlicher um als Erwachsene“, sagt die Psychologin Lucia Thürridl. „Die Verunsicherung kommt aber von uns Erwachsenen. Wir möchten die Kinder verschonen, weil wir glauben, diese Erfahrungen könnten für sie zu schmerzhaft sein.“ Das funktioniert aber nicht. Kinder erfahren von Krieg und Tod täglich aus den Medien, aber wenn die Nachbarin stirbt, soll das vor ihnen geheim bleiben.

Offen und ehrlich. Wenn mit ihnen klar von „tot“ und „gestorben“ gesprochen wird, verstehen das die Kinder eindeutiger, als wenn sie hören, dass jemand „eingeschlafen“ oder „auf eine lange Reise gegangen“ ist. Je unklarer etwas ist, umso mehr schürt es Ängste. Kinder können Angst vor dem Einschlafen haben, weil doch der Opa auch eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht ist. Erwachsene sollten Kindern erklären, dass jemand, der tot ist, keine Körperfunktionen mehr hat, also nicht mehr essen, sprechen oder gehen kann. Dass die Erinnerung bleibt, ist für Kinder ein tröstlicher Gedanke.

Schuldgefühle. Kinder dürfen auch erleben, dass man selbst erschüttert ist. Je mehrBezugspersonen versuchen, ihre Gefühle zu verbergen, desto mehr verunsichert das die Kinder. Das kann soweit gehen, dass sie denken, sie seien vielleicht Schuld an dieser Trauer. Schuldgefühle haben Kinder oft, wenn Geschwister sterben. Jedes Kind denkt irgendwann, dass es den Bruder oder die Schwester am liebsten tot haben würde. In ihrer Phantasie glauben sie fest, dass sie das bewirkenkönnen. Aussprüche von Eltern wie: „Du bringst mich noch ins Grab“ können fatale Folgen haben, wenn dieser Elternteil wirklich sterben sollte. „Kinder fühlen sich dann für den Tod mitschuldig oder mitverantwortlich“, gibt Psychologin Thürridl zu denken.

Fröhlich in der Trauer. Kinder trauern recht unterschiedlich. Junge Kinder nehmen eher die Stimmung auf. Je älter Kinder sind, desto mehr verstehen sie die Zusammenhänge, zum Beispiel, dass Sterben endgültig ist. Die Trauer kommt bei Kindern punktuell, das heißt, in plötzlichen Gefühlsausbrüchen – vom Weinen bis zu Wutanfällen. Und im nächsten Moment spielen sie wieder fröhlich. Sie brauchen dabei Verständnis von den Erwachsenen. Es sollte nicht sein, dass jemand zum Kind sagt, es sei gar nicht richtig traurig, weil es lacht, obwohl jemand gestorben ist.

Alltag gibt Sicherheit. „Trauerfreie Zonen“ helfen Kindern in ihrer Trauer. Wenn ein Kind wöchentlich bei den Proben eines Kinderchors teilnehmen möchte, dann soll es das genauso tun dürfen, wenn es gerade einen Verlust erlebt hat. Auch Kindergarten oder Schule können Orte sein, an denen alles „so wie immer“ ist. Optimal wäre, dass die erwachsenen Begleiter/innen dem Kind anbieten, Gefühle äußern zu dürfen: darüber zu sprechen, zu zeichnen oder Trauer in einem Spiel auszudrücken.

Leerer Platz in der Klasse. Wenn zum Beispiel ein Kind aus einer Klasse stirbt, wäre eine „Mindestvariante“ von Trauerarbeit für Lucia Thürridl eine brennende Kerze und ein Bild des Kindes an dessen Platz, dazu ein Text oder ein Buch, in das jedes Kind schreiben kann, was ihm durch den Kopf geht.

Verlust. „Trauer ist eine ganz normale menschliche Reaktion auf Verlust“, betont Lucia Thürridl. Je nachdem, wie intensiv die Beziehung war, spüren wir sie mehr oder weniger. Auch wenn „nur“ ein Spielzeug kaputt geht, trauert ein Kind um das Verlorene. Und es soll dann nicht hören: „Brauchst nicht weinen, das war ja eh nur dieses Spielzeug.“ Man kann ein Spielzeug natürlich wieder ersetzen, aber Kinder sollen auch lernen dürfen, dass es nach einem Verlust einen Neubeginn gibt, auch wenn die Welt natürlich anders aussieht.

- Seminar mit Lucia Thürridl: „Warum weinst du nicht? Trauern mit Kindern“ am 28. Februar 2009, 9.30 bis 18 Uhr, E 50,– im Bildungshaus Schloss Puchberg, Tel. 07242/475 37, E-Mail: bildungshaus.puchberg@dioezese-linz.at
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