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Was blieb vom Dialog für Österreich?

Vor zehn Jahren fand die Delegiertenversammlung im Rahmen des „Dialogs für Österreich“ statt
Ausgabe: 2008/43, Plankensteiner, Kirchenvolksbegehren, Delegiertenversammlung, Salzburg, Dialog für Österreich, Kirchenkrise, Johann Weber, Christian Friesl, Martha Heizer, Johann Weber, 1998, Wir sind Kirche,
22.10.2008
- Hans Baumgartner
„Auch innerhalb unserer katholischen Kirche scheint vieles, das lange selbstverständlich war, fragwürdig zu werden: fragwürdig, überlegenswert, offen für das Gespräch.” Mit diesen Worten luden Österreichs Bischöfe 1986 zum „Dialog für Österreich“ ein.

Es war am Höhepunkt der „Kirchenkrise“ in Österreich. 200 Delegierte aus allen Diözesen fanden sich von 23. bis 26. Oktober 1998 in Salzburg ein, um gemeinsam mit den Bischöfen den Weg der Kirche Österreichs zu beraten. Die Versammlung war auch der Versuch, die Anliegen des 1995 durchgeführten Kirchenvolksbegehrens offen zu diskutieren und drohende Spaltungen zu vermeiden.
„Man kann den Dialog für Österreich vergessen, als gescheitert betrachten – doch er ist geschehen“, hält der damalige Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Johann Weber in der KirchenZeitung nüchtern Rückschau.



Das Geschenk wurde nicht angenommen


Vor zehn Jahren erreichte der „Dialog für Österreich“ seinen Höhepunkt


Vor zehn Jahren erlebte die krisengeschüttelte Kirche Österreichs etwas Neues: Es gibt auch positive Schlagzeilen. Mit dem Dialog für Österreich war ihr diese „Wende“ gelungen. Als KA-Präsident hat sich Christian Friesl damals wesentlich für das Gelingen des Dialogs eingesetzt. Eine Bilanz.

Allein die Tatsache, dass es den „Dialog für Österreich“ gegeben hat und wie dieser Prozess abgelaufen ist, sei ein bleibender Wert, meint Christian Friesl. In enger Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Aktion, der Österreichischen Pastoralkommission und der Bischofskonferenz sei etwas gelungen, das auch heute noch – trotz aller Enttäuschungen – als „Musterprozess“ für den innerkirchlichen Dialog und für das Gespräch zwischen Kirche und Gesellschaft gelten könne, meint Friesl. „Das war ein professioneller pastoraler Vorgang einer geistbewegten Kirche. Ich bin bis heute beeindruckt von dieser Dichte an Nachdenklichkeit, die wir uns damals unter Einbindung der unterschiedlichen kirchlichen Strömungen und ,Lager‘ geleistet haben. Und das in einer Zeit, wo uns das Wasser der Kirchenkrise bis zum Hals stand“, sagt Friesl.

Einmalige Dichte. Im Rückblick hebt der Pastoraltheologe und ehemalige KA-Präsident zwei „Dialog-Erfahrungen“ besonders hervor. Da ist zunächst einmal die Salzburger Delegiertenversammlung. Ihr sei es gelungen, ein großes und vielfältiges inhaltliches Programm in einem konstruktiven und offenen Gesprächsklima durchzuarbeiten und zu Vorschlägen zu verdichten, die – zur Überraschung vieler – durchwegs große Zustimmung fanden. Für Friesl ist das ein Zeichen, dass „es der Kirche Österreichs mit dem gelebten Prinzip ,Einheit in der Vielfalt‘ gut gehen kann. Leider haben manche, auch in der Kirchenleitung, diese Botschaft nicht verstanden.“
Neben der Delegiertenversammlung ist für Friesl auch der Vorprozess wichtig: „Einen so breiten, engagierten und dichten Gesprächs- und Nachdenkprozess hat es in der Kirche in Österreich kaum einmal gegeben.“ Innerhalb eines knappen Jahres fanden 30 Fachtagungen zu einer Vielzahl innerkirchlicher Themen, aber auch zu gesellschaftspolitischen Fragen (inklusive Gespräche mit allen fünf Parlamentsparteien) statt. „Dabei gab es eine breite Zusammenarbeit verschiedener kirchlicher Organisationen, was dem Kirche-Sein durchaus gut getan hat“, betont Friesl.

Andere Signale. „Für die Katholische Aktion war der ,Dialog für Österreich‘ zunächst einmal eine Chance, in der damaligen Kirchenkrise auch in der Öffentlichkeit andere Signale zu setzen“, meint Friesl. „Denn in einer Gesellschaft, in der auch viele Kirchenglieder kaum mehr Kirchenerfahrungen durch eine persönliche Gemeindebindung haben, ist das öffentliche Bild der Kirche ein entscheidender Vertrauens- oder Nichtvertrauensfaktor. Das war auch ein Grund, warum wir sehr gekämpft haben, dass dieser Dialog seinen Namen auch verdient, dass alle Probleme angesprochen werden können und dass die Kirche nicht nur in der eigenen Nabelschau hängen bleibt, sondern sich auch den Fragen ,der Welt‘ stellt“, erinnert sich Friesl. „Dass die Bischofskonferenz zu dieser Art von Dialog Ja gesagt hat, dass sie dazu offiziell eingeladen und diesen Prozess auch gut mitgetragen hat, war für viele ein Hoffnungszeichen.“

Nicht geklappt. „Wie viele andere haben wir uns von diesem Dialog auch Anstöße für innerkirchliche Reformen erwartet, auch wenn uns klar war, dass wir in Salzburg nicht weltkirchliche Entscheidungen treffen können“, betont Friesl. Einiges, wie der „Dialog X“ der Jugend, der „Dialog für das Burgenland“ oder das gemeinsame Sozialwort der Kirchen Österreichs sei aus dem „Dialog“ dann noch gewachsen, meint Friesl. Um gleich darauf nüchtern festzustellen: „Die kirchenpolitische und kirchenentwicklerische Dimension des ,Dialogs für Österreich‘ hat bei weitem nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Das sei nicht nur daran gescheitert, dass manche Bischöfe den „Rucksack aus Salzburg“ nicht in Rom abgeben wollten; es lag auch an den bald darauf erneut aufbrechenden Konflikten innerhalb der Bischofskonferenz, sowie an Ängsten und Blockaden, mit der Weiterführung dieses Dialogprozesses in Rom anzuecken. „So wurde der Dialog so etwas wie ein verweigertes Geschenk“, meint Friesl. Ein Geschenk, das ihn selber darin bestärkte, die Pastoraltheologie als „Dialogtheologie“ zu verstehen. Friesl nennt dafür drei Eckpunkte: den „leibhaftigen“ Dialog, „bei dem ich mich selber und meine Positionen dem Gegenüber aussetze“; die zentrale Bedeutung einer Pastoral, die auf die Person zugeht und hinhört, sowie die kritische Reflexion der wirtschaftlichen, politischen, kirchlichen etc. Systeme, in denen die Menschen stecken.



Eine lebendige Erinnerung!


Dialog für Österreich 1998 – Delegiertenversammlung


Von Altbischof Johann Weber, Graz

Auch nach 10 Jahren sehe ich den Saal in Salzburg deutlich vor mir: da ist die ganze Vielfalt, in Österreich katholisch zu sein.

Im Herzen bleiben mir alle, die mit Hingabe, Ernsthaftigkeit und Zuversicht dieses Geschehen vorbereitet haben. Ebenso denke ich an jene, die mit betrübter Seele später gesagt haben: „Ich mag nicht mehr – da mittun …“

Da gibt es gute Erinnerungen. Etwa: Die nüchterne Entschlossenheit, die Wirklichkeit des Glaubens in unserem Land anzuschauen, nicht wegreden, nicht wegfeiern zu wollen. Und zugleich zu spüren, dass die Liebe zur Kirche auch im Zorn, in überstürzender Phantasie aufblühen kann, wehmütig und hoffnungsvoll zugleich.
Eine fröhliche Erfahrung für viele gab es auch: „Es ist mir möglich, gut von Dir zu denken, auch wenn ich Dir nicht zustimmen kann.“ Lachen und manches ausgetauschte Du-Wort wurden fruchtbarer als missmutige Beschuldigungen.

Und Selbstverständliches konnten wir neu in den bunt gefüllten Sitzreihen entdecken: Kirche ist mehr als Bischöfe und Experten. Da sind die vielen Frauen und Männer, jung und alt, vor allem auch zu ebener Erde, mit ihrer Freude und Trauer. Aufmerksam darauf hinzuschauen und zu hören, das ist Gnade.

Man kann den „Dialog für Österreich“ vergessen, als gescheitert betrachten – doch er ist geschehen!

Erinnerung ist oft leise, und ebenso leise ist das Wachsen guter Früchte.



Zur Sache

Im Frühjahr 1995 erhebt ein ehemaliger Internatsschüler schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen Kardinal Hans Hermann Groer. Bei der Bischofskonferenz zunächst noch demonstrativ als Vorsitzender wiedergewählt, tritt Groer noch während der Frühjahrskonferenz als BIKO-Vorsitzender zurück. Der Grazer Bischof Johann Weber wird zu seinem Nachfolger gewählt. Die weitere „Aufklärung“ der Vorfälle zieht Rom an sich, Christoph Schönborn wird zum Erzbischof-Koadjutor ernannt. Das zu Pfingsten 1995 gestartete Kirchenvolks-Begehren erreicht in nur drei Wochen eine halbe Million Unterschriften.Bischof Weber sucht in enger Kooperation mit der Österreichischen Pastoralkommission (ÖPK) nach Auswegen aus der Krise. Im Herbst 1995 beschließt die Bischofskonferenz, für 1996 zu einer „Wallfahrt der Vielfalt“ einzuladen. Die positiven Erfahrungen einer lagerübergreifenden Gesprächsfähigkeit bei den Fachtagungen rund um diese Wallfahrt ermutigen die Bischöfe, im November 1996 zu einem „Dialog für Österreich“ einzuladen. Das Dialogbüro unter der Leitung des damaligen Weihbischofs Alois Schwarz treibt die Vorarbeiten zügig voran. Im Herbst 1997 wird ein Grundtext vorgestellt, zu dem mehr als tausend „Eingaben“ einlangen. ÖPK und KA setzen sich vehement dafür ein, keine Themen und Gruppen vom Dialog auszuschließen. Im November 1997 starten die 30 Fachtagungen zum Dialog; vom 23. bis 26. Oktober 1998 findet die Delegiertenversammlung statt. Die gewünschte Nachfolge-Konferenz gibt es nicht.



Nachgefragt

Eine Täuschung

Sie habe im Vorfeld nicht geglaubt, dass der „Dialog für Österreich“ etwas werden könnte, „das uns wirklich ein Stück weiterbringt in der Kirche“, erinnert sich Martha Heizer. „Nach dem Salzburger Delegiertentag kam auch in mir so etwas wie Hoffnung auf“, meint die langjährige Religionspädagogin an der Uni Innsbruck. Sie ist stv. Vorsitzende von „Wir sind Kirche“ und gehörte zu den Betreiber/innen des Kirchenvolks-Begehrens.

Heute sieht Heizer den „Dialog“ als „riesige Enttäuschung“. „Wir haben damals wirklich gehofft, dass es so etwas gibt wie eine gemeinsame Kirche, ein Miteinander von Bischöfen, Priestern und Kirchenvolk, eine Kirchenleitung, die wirklich daran interessiert ist, wie es dem Kirchenvolk geht. Das war offenbar eine Täuschung. Es gibt keinen Dialog mehr“, so Heizer, „weil die Bischöfe gar nicht hören wollen, was das Volk ehrlich denkt und was es braucht. Und dabei waren beim Salzburger Delegiertentag ja ohnedies lauter Leute aus dem innersten kirchlichen Kreis.“ Viele von ihnen haben sich enttäuscht zurückgezogen, weiß Heizer. Andere leben „mit Freude“ weiter Kirche, ohne sich viel um „die da oben“ zu kümmern. „Ich habe das Gefühl, dass der Zug mit dem Volk Gottes fährt, manche Bischöfe aber auf dem Nebengleis stehen.“

Dr. Martha Heizer. Die Theologin ist bei „Wir sind Kirche“ engagiert.
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