Musik ist eine gute Botschafterin – sie schafft Zugänge zu Menschen, sagt auch Casa Tam Tam
Ausgabe: 2009/04, Botschaften, trommeln, Musik, Botschafterin, Casa Tam Tam
21.01.2009
- Ernst Gansinger
Die afrikanische Trommlergruppe Casa Tam Tam probt in der Unterkirche der Friedenskirche Linz, Christk?nig. K?nstler aus Senegal, die in Linz, Hall in Tirol und Wien leben und mit ?sterreichischen Frauen verheiratet sind, wollen afrikanische Kunst, M
Wenn Moussa, Ibou, Sidy, Demba und noch einmal Ibou die Doundoun-Trommeln und Djemben schlagen, geht die Musik ab.
Da ist nichts zu bemerken von „gemach, gemach“ oder „dawei, dawei“ – wie man „Doman Doman“ auf gut Österreichisch übersetzen könnte, den Namen jener Gruppe, aus der die fünf senegalesischen Musiker kommen. Seit April 2008 trommeln und tanzen sie in Österreich und treten als „Casa Tam Tam“ auf. Durch afrikanische Tanzkurse von Aliou Dieme in Senegal haben Österreicherinnen die Musiker kennengelernt und dann auch geheiratet. Sie leben nun in Wien, Hall in Tirol und Linz und treffen sich regelmäßig zu Proben, unter anderem in der Unterkirche der Pfarre Linz-Christkönig.
Das Ansehen steigern. Der Kontakt untereinander ist ihnen ganz wichtig. Andererseits schafft die Musik Möglichkeiten, mit den Menschen hier in Kontakt zu kommen, sagen sie. Das Trommeln gefällt den Österreicherinnen und Österreichern. Casa Tam Tam spielte schon mehrere Auftritte. „Mit unserer Musik wollen wir das Ansehen der Afrikaner steigern“, sagt Ibou. Die Gruppe möchte die Tradition und Kultur ihrer Heimat vermitteln und bewahren.